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# Pli à Paris, 12 mars, 2 avril, 7 mai et 11 juin 2014, Séminaire

En deça de l'Identification - trait, retrait et rature. Quelques termes pour une lecture croisée de Freud, Lacan, Heidegger et Derrida

Marcus Coelen, Paris/München, Claire Nioche-Sibony, Paris

Centre d'études du vivant, Université Denis Diderot / Paris 7

Le mercredi 12 mars, 2 avril, 7 mai et 11 juin 2014, de 19h à 21h

Salle 086A – rez-de-chaussée du bâtiment Condorcet –

4. rue Elsa Morante – Paris 13°

 

 

# Pli in Zürich 21. und 22. Februar 2014, Vortrag und Seminar

Il n'y a pas de rapport sexuel – Schicksale eines Lacanschen Diktums

Britta Guenther, Hamburg / Marcus Coelen, Paris/München

 Ausgehend von den rezenten Veröffentlichungen der Kommentierung durch Barbara Cassin und Alain Badiou sowie einer polemischen Reflexion von Jean-Luc Nancy möchten wir einigen der Schicksale nachgehen, die einem viel zitierten Wort von Jacques Lacan eigen sind, sein könnten – oder nicht. (B. Cassin / A. Badiou, Es gibt keinen Geschlechtsverkehr. Zwei Lacanlektüren, und J.-L. Nancy, Es gibt – Geschlechtsverkehr, beide übersetzt von J. Kasper, Zürich/Berlin, diaphanes, 2012.)

Vortrag: Freitag, 21. Februar 2014, 20.30-22.00 Uhr

Seminar: Samstag, 22. Februar 2014, 13.00-17.00 Uhr

Zentrum Karl der Große, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

Kosten:

Vortrag: SFr. 40.- für Nichtmitglieder, 30.- für Mitglieder und 20.- für Studierende

Seminar: SFr. 80.- für Nichtmitglieder, 60.- für Mitglieder und 40.- für Studierende

Beide Veranstaltungen: SFr. 100.- für Nichtmitglieder, 80.- für Mitglieder und 50.- für Studierende

Anmeldung: bg@pli-selon-pli.net / mc@pli-selon-pli.net


 

# Pli in Berlin, Montag 24. Februar 2014

Psychoanalytischer Salon Berlin

"Helena in jedem Weibe." Deckerinnerungen sprachlichen Entgegenkommens

Marcus Coelen (Paris/Berlin)

Das Bild eines gedeckten Tisches, auf dem eine Schüssel mit Eis stehe, habe sich, so Henri 1897, so Freud 1899, einem Professor der Philologie als erste Erinnerung bewahrt, diesen aber vor der bewussten Erinnerung an den Tod der Großmutter - für Freud habe er es eher gebildet, und es bildet ihm selbst das erste Beispiel für "Deckerinnerungen" im Text über eben diese. Nur unter Wahrung größter Unvorsichtigkeit gegenüber dem, was unter einem Gedächtnis vorgestellt sein will, lassen sich diese als das lesen, was sie ihrem Namen nach sein sollen: eindringliche Stofflichkeit im Gewande eines Mechanismus. Wenn bloßes Nebeneinanderstehen oder -liegen - "Kontiguitätsassoziation" - erlaubt, dass das, was bloß neben Gold gelegen hat, zu solchem wird, wie Freud im selben Text bildert, lässt sich fragen, wie jene Schüssel mit Eis in der Nähe einer Philologie zu stehen komme und was dies glauben machen kann.


Beginn: 20:15 Uhr
Ort: Antiquariat FUNDUS, Knesebeckstraße 20 (Nähe Savignyplatz), 10623 Berlin
Unkostenbeitrag 5.- EUR

 

Unter pli versammeln sich an der Psychoanalyse Forschende, sie Lehrende und Praktizierende – an verschiedenen Orten und in unterschiedlichen Konstellationen.

Neben der Praxis in Analyse, Beratung und Supervision bieten wir regelmäßig Seminare in Hamburg, München, Stuttgart und Paris an.
Mit Bezug auf Sigmund Freud und Jacques Lacan verknüpfen wir in unserer Arbeit die Psychoanalyse mit anderen Feldern wie der Philosophie, der Literatur und Philologie, der Mathematik und der Kunstwissenschaft.

»Das Wort ist nicht Zeichen, sondern Bedeutungs-Knoten. Und wenn ich zum Beispiel das Wort »rideau« – »Vorhang«, »Schleier« – ausspreche, dann ist damit nicht nur der konventionelle Gebrauch eines Objektes bezeichnet, das die Intentionen tausendfältig diversifizieren können, unter denen es vom Arbeiter, vom Händler, vom Maler oder vom Gestaltpsychologen, als Arbeit, Tauschwert, kolorierte Physiognomie oder räumliche Struktur wahrgenommen wird. Rideau, das ist metaphorisch ein rideau d'arbres – eine Baumwand; als Wortspiel les rides et les ris de l'eau - das Gekräusel und das Gelächter des Wassers [...].«

(Jacques Lacan)

 

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